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  • Wo bleibt der Faktor Mensch in der heutigen Leistungsgesellschaft?

    Wo bleibt der Faktor Mensch in der heutigen Leistungsgesellschaft?

    Angst vor dem Scheitern, Angst, nicht dazu zu gehören, Angst, nicht als Mensch zu genügen. Sich der Leistungsgesellschaft zu entziehen, ist vielen Menschen nicht möglich und der psychische Druck, die Überlebensgrundlage zu sichern, oft groß. Psychische Erkrankungen sind für zwei Drittel aller Frühpensionen in Österreich verantwortlich. Dennoch werden diese oft noch bagatellisiert und das Thema mentale Gesundheit von einer breiten Bevölkerungsschicht belächelt. Um diesem Thema Gehör zu verschaffen, lud Vorstands-Mitglied des Club Alpbach Vorarlberg Lisa Hämmerle (im Bild links) drei ExpertInnen aus der Praxis in den Bereichen Stressbewältigung, Konzentrationsstärkung und Umgang mit Leistungsdruck am 8. November 2019 im Vorarlberg Museum in Bregenz aufs Podium ein.

    Neben Simon Nussbaumer (2.v.l.), Mentalcoach am Olympiazentrum Vorarlberg, sowie Meditations- und Achtsamkeitstrainer Martin Büchele (im Bild rechts) war Brigitte Flatz (2.v.r.) zu dieser spannenden Podiumsdiskussion eingeladen.

    Leistungsdruck und Stress sind schon im frühen Schulalltag spürbar. Aber mit den richtigen Techniken, wie zum Beispiel Autogenes Training, können Kinder sowie Erwachsene ein schnelles Umschalten in den Konzentrationsmodus erlernen.

    „Völlige Konzentration auf eine Sache macht glücklich“, so Brigitte Flatz, die entsprechende Entspannungsmethoden im Zentrum für Autogenes Training mit ihrer Jahrzehnte langen Erfahrung erfolgreich vermittelt.

    Am Schluss der Diskussion wurde festgehalten, dass die Leistungsgesellschaft nichts von Gott Gegebenes ist. Menschen die Angst vor Leistungsdruck zu nehmen, sollte das Ziel einer weitergehenden Auseinandersetzung mit diesem Thema sein.

    (Foto / Text: Mit freundlicher Genehmigung des Club Alpbach Vorarlberg, 2019)

     

     

     

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